Sida 325
325
gebracht magh ich mich änders wo uicht angagiren, bis ichs nach den willen Gottes entweder zuem guten ende bringen kan, öder aber das mihr ein entier korb muge gegeben werden» welches mir dan beides, öder, was von beiden eins gescbehen kan, leichtlich nutzet. Die zusammenkunft zue Cassel were sehrgut, vnd wen nicbt die obgescbriebene diuerssion mich hindren solte vnd E. L. mir es könten einen sex wochen zae vor wissen lassen, so könte ich die reise leichtlich thun, vnd da dan das eine nicht geliicken wolle, muste ich meine eventuere, auf andre örther suchen, vnd ists nicht alleine von S. L. wol geratthen das ich eine der vnion nehmmen sol, sondern were mir selbstem auch annemligst, da es änders der gute Got so vorsehen hat. Sonsten was die reise bin auss betrift, hette ich wol gedacht das ich besser thete unbekandt zue zihen, dan ich den sweren kosten entflien vnd gleich wol mein wunsch erreichen könte: ists auch sache das ichs gut f&nde, so wolt ich wtinschen das E. L. ich bey mir hette, vnd ob ich schon bekandt reisen solte, sehe ich doch liebers nicht als das ich E. L. möchte in der geselschaft haben: da E. L. auch vor gewiss mir könten aduisiren ob obgemelte zusammenkunft zu practiciren were, vnd E. L. erachtete raatsambt zue sein das icb bin auss zöge, dha wolte ich E. L. freundtlich gebeten haben, sich zu bemiihen mihr geselschaft zu leisten, welches ich E. L. mit aller ireundtschaft vorgelten wil.
Was E. L. sonsten melden von der affection des von Baden L. vnd des grafwen von Nassau, ist mihr sehr lieb, bitte E. L. wollen sich bemiihen dieselbigen in guter affection zue behalten. Was des graf-
Digitized by CjOOQIC
Källa: Internet Archive ·


