Sida 317
Bref till Pfalzgref^eii Johan Casiniir L dat St«ekMM d. 23 lec M19.
Jjleinen freundtlichen gruss sambt was ich mehr liebes und gutes vormagh iderzeit zuvor. Hochgebomer furst, freundtlicher liber Swager. Ich skicke Rutgers nach Böhemen dem newen Könige zue gratuliren, vnd den stenden gelQck zue wunschen, zue ihrer wolbedachten wahL Got, der da transferiret die regimenter von geslechte zue geslechte, der sönde hal ber: wolle sich gefallen lassen die angefangene gnade zue continuiren, seijiem nahmen zue ehren, denen so den antichrist die knie nicht beugen, vnd sich zue seinem vordienst alleine halten, zue freiheit der gewissen, vnd dan euch vnd vnss zue nutzen vnd gedeilicheit. Weilen den ich nicht änders gedencken kan, als das E. L. in diesem dero hauses zuestand, sich werden beim könige finden lassen, als erfordert vnsere freundtskafb das ich eine solche gelegenheit nicht sol vorbeigehen: sondem £• L. die steds continuirende affection, so ich zue £. L. trage, nebest diesem zue bezeugen. Vnd dha es E. L. sambt meiner vielgelibeten swester noch wol erginge, were mihrs von hertzen lieb, dan in diesem swirigen Deutschen zuestand macht mirs allerhande gedancken wie es E. L. doch ergehen magh, vnd ob ich wol alzeit des besten hoffe, so ist doch
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