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Nordiskt medicinskt arkiv 1904

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E. O. Hultgren: Über die Addisonsche Krankheit in Schweden (Schluss folgt)

NORD. MED. ARKIV. 1904. AlU II iliire Meiliciin. Hiilt. 1. N:r 1.

Uber die A(l(lison'selie Kraiiklieit in Sclnvedeii.^)

Von E. 0. HULTGREN.

Mit eiuer Tafel.

Nachdem Thomas Addisox in seiner in London 1855 erschienenen Abhandlung jOn the constitutional and local effects of disease of the suprarenal capsules^ darauf aufmerksam ge macht, dass Erkrankungen der Xebennieren einen eigentiimliclien Symptomenkoniplex verursachten, unter denen abnorme Hautpigmeutierung. Adynamie und dyspeptische Beschwerdeu, besonders Erbrechen. die ain meisten hervorragenden waren, dauerte es nicht länge, bis niau in verschiedenen Ländern zahlreiche Krankheitsfälle samnielte, welche den von Addi-SON beschi-iebenen ähnelten und welche die Ansicht Addisox's von einem Causalnexus zwischen den klinisclien und pathologiscb-anatomischen Befunden im weseutlichen bestätigteu. Das kasuistiscbe Material wuchs schnell; 1892 konntc Lewix -) ans der Weltliteratur ioSi Fälle Addison'scher Krankheit zusammenstellen, von welchen jedoch mehrere ziemlicli zweifelhaft erscheinen. In dieser Statistik Averden nur zwei Fälle ans Schwcden referiert. nämlich die von P. Hedenius in Upsala Läkareförenings Förhandlingar 1866 beschriebenen. A\ enn diese auch nicht die einzigen zu dieser Zeit in schwedischer Sprache publicierten Fälle sind, gilt doch die Addison'sche Krankheit als eine in Schweden relativ sehr seltene Erkrankung. Zwar ist die Anzahl der veröffentlichten schwedischen Fälle von Morbus Addisonii ziemlich gering; diejenige der in unse-

M Der Redaktion am 18. Febraar 1904 zugegangen. -) Charité-AnualeD, Bd. 17. Berlin lb92.^

Xord. med. arkiv, 1904. Afd. JI, n:r 1.

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