Tillbaka Read Runeberg

Nordiskt medicinskt arkiv 1904

Originalsida 458
Originalsida 458
Originalsida 458
Originalsida 459
458–459

Sida 458

Einar Rodhe: Studien über die senilen Rückenmarkveränderungen (Schluss folgt)

2 ::^OKD. MED. ARK., 1904, AFD. II, N:R 11. — EINAR RODHE.

Die Qualität ist gleichartig, eine fortschreitende Sklerosierung. Wo diese in höherem Grade die Gefässe trifit, können in den unigebenden Geweben sekundära Prozesse verursacht werden — ich denke hier zunächst an das zentrale Nervensystem — wie Erweichung, Blutung, perivaskuläre Gliose. Zwischen diesen am stärksten ausgesprochenen, entschieden patholoo-ischen Prozessen und den gelindesten Graden von Gewebsveränderungen gibt es unzählige Ubergänge. Die Grenze zwischen dem Physiologischen und dem Pathologischen wird unbestimmbar. »Les changements de texture que la vieillesse imprime ä rorganisrae s'accusent parfois ä un tel degré que • Tétat physiologique et Tétat pathologique semblent se confondre par des transitions insensibles et ne peuvent plus etre nettement distingués», sagt Charcot, Redlich's^^) Ausserung: »Man rauss allés dasjenige, was man nicht bei der grösseren Mehrzahl alter Individuen regelmässig findet, nicht als rein senil, sondern als pathologisch bexeichnen), scheint mir daher in ihrem Zusammenhang weniger gliicklich. Die Ubergänge sind unmerklich. Es fiihrt zu Verkiinstelung, wenn man versucht. bestimmte Grenzen zu ziehen. Uberhaupt wird die Frage, ol> die Senilität als physiologisch öder als pathologisch anzusehen ist, verschieden beantwortet.

I. Greschichtliches.

Ein Gebiet innerhalb der Pathologie des Seniums, das verhältnismässig spät Gegenstand der Forschung wurde, sind die Riickenmarkveränderungen. Der Ilauptgrund diirfte wohl der gewesen sein, dass diese im Gegensatz zu den senilen Prozessen im Gehirn von untergeordneter klinischer Bedeutung sind, wozu ncjch die mangelhafte histologische Untersuchungsmethodik in ältercr Zeit kommt. Bei den ältoreu Verfussern wird im allgemeinen nichts davon erwjlhnt. ÖLLIVIKR ■'"') und Cruveilhier ^) deuten an, dass das senile Riickenmnrk häufig atrophisch ist. Rokitansky ''•') fertigt den Gegenstand aucii mit einiiren Zeilen ab. und .>^a<;t nur, dass die Atrophie dessolben der (ler Gehirnsubstanz ähnlicii ist; es ist von verringertem Volumen, zähe, die weisse Substanz von sehmutzig grauer Farbe, die graue in braun streifend, mit oft verdiokten und

Källa: Internet Archive ·