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Nordiskt medicinskt arkiv 1905

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Kj. Otto af Klercker: Studien über die Pentosurie (Forts. und Schluss)

58 NORD. MED. ARK., 1905, AFD. II, N:R 6. — K. O. AF KLERCKER.

Die Totalsumme von 16 bekannten Pentosurien schliesst also 7 familiäre Fälle, die sich auf 3 Familien verteilen lassen, ein. "\Yenn wir nun weiter bedenken, dass diese Fälle, so viel man es ersehen känn, die einzigen sind, bei denen nähere Untersuchungen in dieser Beziehung gemacht worden sind, so durfen wir wohl die Auffassung als sehr begrundet ansehen, dass ein familiäres Auftreten tatsächlich der Pentosurie eigen ist.

"Was die eigentliche direkte Heredität betriftt, so sind bis jetzt keine Fälle bei verschiedenen Generationen derselben Familie bekannt geworden. Meines Wissens sind nur zwei Mal Abköramlinge eines Pentosurikers Gegenstand einer Untersuchung auf Pentosurie gewesen. Im Fall IX und X wurde nämlich von Bial je eine Tochter untersucht, jedesmal mit negativem Erfolg. Uber das Verhalten der Vorfahren des Pentosurikers wissen wir, dass in der von Bial beschriebenen Pentosurikerfamilie der Väter keine Pentosurie hatte, und dass beide Eltern in der von mir untersuchten Familie gleichfalls keine Pentoseausscheiduns; zeigten. Es ist doch kaum zu bezweifeln, dass wir durch weiter ausgedehnte Untersuchungen nach dieser Richtung manche interessante Einblicke in das hereditäre Verhältnis der Pentosurie zu erwarten haben.

Von einem hereditären Zusammenbang mit anderen Krankheiten, z. B. des Stoffwechsels, wissen wir nichts. Diabetes mellitus. woran wohl hier zunächst zu denken wäre, wird nur in einem Falle (III) bei den Geschwistern des Pat. erwähnt, das Vorkommen desselben bei Verwandten wird in mehreren Fallen ausdriicklich verneint. Direkte Untersuchungen hieriiber liegen doch nur bei den familiären Fallen vor, und zwar wird bei den BRATschen Fallen von Blumenthal (15) das Fehlen von Diabetes bei den iibrigen Geschwistern direkt erwähnt. Und Bial konnte in seinen familiären Fallen beirn Väter, bei zwei anderen Brudern, und bei den beiden fru h er erwähnten Töchtern das Bestehen von Diabetes ausschliessen. In dieser Hinsicht ist es interessant, dass bei meinen Fallen, wo die Untersuchung alle Mito-lieder der Familie umfasst, wie aus der oben mitgeteilten Tabelle hervorgeht, leichte Glukosurien bei zwei Mitgliedern, dem Väter und einem Bruder, angetroffen wurden. Den Harn des Vaters habe ich nur in einer einzelnen Probe untei-- suchen können, und känn somit nicht entscheiden, ob hier vielleicht nur eine zufällige Glukosurie vorliegt. Beim Bruder dagegen habe ich das Vorhandensein von Glukose bei verschie-

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