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Kj. Otto af Klercker: Studien über die Pentosurie (Forts. und Schluss)
NORD. MED. ARKIV. 11)05. Afd. II (hn medicin). Häll. I N:r6.
Aus dem mcdizinisch-chemischen Institut zu Lund. (Vorstand: Prof. Ivar Bång).
Studien iiber die Pentosurie
KJ. OTTO af KLERCKER.
(Forts. u. Schlussi.
IV. Uber die Ätiologie imd das Wesen der Pentosurie.
Uber ätiologische Momente ist bei der Pentosurie bis jetzt sehr wenig bekannt worden. Die Zahl der Fälle ist ja allzu gering, um einigermassen sichere Schliisse zu gestatten, und ausserdem sind ja auch die Angaben sehr luckenhaft. TVenn wir ausser den 12 Fallen unserer Kasuistik die 4 von Brat, Blumenthal und Bial als Pentosurie gedeuteten Fälle mitzählen (und angesichts der grossen Erfahrung dieser Forscher köunen wir das vielleicht ohne Bedenken tun, obwohl wir hier alle objektive Anhaltspunkte fiir die Diagnose vermissen), so beläuft sich also die Zahl der jetzt bekannten Pentosurien auf 16 Fälle. Unter diesen betreffen nur 4 Frauen, die anderen 12 Männer. Somit erscheint es, als sollte das männliche Geschlecht etwas bevorzuo-t sein.
Das Alter variiert innerhalb sehr weiter Grenzen, zwischen 18 (Fall XII) und 65 Jahren (Fall III).
Bei Konstitutionskrankheiten pflegt gewöhnlich der mögliche Einfluss der Easse und der Stanimangehörigkeit diskutiert zu werden. So wird ja z. B. betreffend Diabetes mellitus das häufige Vorkommen bei Israeliten oft hervorgehoben. Nud handelt es sich auch in meinen beiden Fallen um Israeliten. Ob hier nur etwas Zufälliges vorliegt, öder aber dieser Stamm wirklich mehr als andere zu Pentosurie disponiert sein sollte. ist, da in den flbrigeo Fallen die Rassenfrage mit einstimmigen
Nord. med. arkiv. 190-5. Afd. 11. n:r 6. 1
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