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Carl Sundberg: Die Cytologie der Pleura- und Peritonealergüsse
NORD. MED, ARKIV. 1905. Afd. II (ke medicin).' Haft 3. Nt 10.
Au- der pathologisch-anatomischen Abteilung des K;irolinisehen Instituts zu Stockholm.
Zur Frage von der Aetiologie und Pathogenese der angeborenen Herzkrankheiten. l)
Von CARL SUNDBERG.
Die Untersuchungen von His, Borx und RösE iiber die Herzentwicklung haben der pathologischen Anatomie der angeborenen Herzkrankheiten neue wertvolle Gesichtspunkte und eine festere Grundlage gebraeht. Es bietet ja nunmehr im allgemeinen keine grössere Schwierigkeiten die Veränderungen dieser Herzen auf embryonale Vorstufen zuriickzufiihren. Ja, man känn in dieser Weise sogar den Zeitpunkt der im Fötalleben eingetretenen Störung ziemlich genau bestimmen.
Ganz änders aber .steht die Frage von der Aetiologie und der Pathogenese dieser in utero <nt-tandenen Krankheiten. Sind dieselben der Ausdruck einfacher Hemmungen? Sind sie eine Folge primärer Entziindnngen? Waa ist als primum mötens des einen öder des anderen dieser beiden aetiologischen und pathogenetischen Prinzipien zu betrachten? — Hier gibt es »och einen weiten Spielraum fur Hvpothesen und Spekulationen.
Es ist leicht einzusehen. dass die Forschung iiber die kongenitalen Herzfehler sich in erster Linie mit den klinisch wiclitigsten derselben beschäftigen sollte. Deshalb musste schon von Anfang an die kongenitale Pulmonalstenose mit ihren oft kumplizierenden Defektbildungen der Scheidewände eine Haupt-
*) Der Redaktion am 20. September 1905 zugegangen. Körd, med. arkiv, 190.1. Afd. ji, \:r w. 1
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