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Nordiskt medicinskt arkiv 1905

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Kj. Otto af Klercker: Studien über die Pentosurie

NORD. MED. ARKIV, 1905. Afd. II (Inre medicin). Haft, 1. N:r

Aus dem medizinisch-cheraischen Institut zu Lund. (Vorstand: Prof. Ivar Bång.)

Studien iiber die Pentosurie

KJ. OTTO AF KLERCKER.

I. Ubersicht der Entwicklung der Cheniie der Pentosen und der Lehre von der Pentosurie.

Die alte Auffassung, dass im Molekiil der so^enannten Kohlenhydrate immer sechs Kohlenstoffatorne öder ein Multipel dieser Zahl vorhanden sein sollten, erhielt einen schweren Stoss durch die Untersuchungen von Kiliani 1887 (54, 55) iiber die Arabinose. Diese u. a. aus Gummi arabicum und Kirschgummi durch Hydrolyse gewonuene Substanz war vorher als eine Glykose von der Formel C6H1206 betrachtet worden. Kiliani zeigte nun, dass die durch Anlagerung von Blausäure aus Arabinose gebildete Arabinosekarbonsäure, deren Lakton er krystallisiert erhalten konnte, der Formel C6H,007 entsprach, und also mit den aus Glukose und Galaktose durch Oxydation gevvonnenen Monokarbonsäuren, mit der Glukonund Galaktonsäure, isomer war. Da die Arabinose selbst naturlich im Molekiil ein Atom Kohlenstoff weniger als die Arabinosekarbonsäure enthalten muss, so war ja hiermit auch der Bevveis geliefert, dass das Molekiil der Arabinose nur fiinf Kohlenstoffatome enthält und dass ihre Formel demnach C-H10O5 ist. Dies ganz unerwartete Resultat veranlasste Stone u. Tollens (109) zu einer Priifung, inwieweit der Arabinose in Ubereinstimmung mit den verschiedensten anderen Kohlenhy-

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