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Harald Ernberg: Studien über chronische Nephritis (Fortsetzung und Schluss)
NORD. MED. ARKIV. 1905. Affl. II fa medicin *. Haft 2. N:r
(Aus der medizinischen Klinik des Seratinierlazaretts und dem physiologischea Laboratorium des Karolinischen Instituts zu Stockholm.)
Studieii iiber chronische Nephritis mit hesonderer Berucksiclitigung des Stickstoffumsatzes.
Yon HARALD ERNBERG
(Fortsetznng und Schluss.)
Der Stickstoffumsatz bei Nephritis.
Grundlegend fur die Auffassung hiervon ist die Tatsache, dass die Stickstoffelimination hinter der Stickstoffeinfuhr zuriiekbleiben känn, ohne dass dies auf einem Eiweissansatz beruht. Unter Stickstoffretention verstehe ich ini folgenden eine derartige pathologische Anhäufung von normalen öder pathologischen. stickstoffhaltigen Unisatzprodukten.
Eine Zusammenstelluug der Mehrzahl der Versucbe, die hiertiber gemacht worden sind, ist bei G. Ascoli, 2) zu findeu, und ich brauche mich demnach nicht auf ausluhrliche Referate einzulassen. Mit der nachstehenden Darlegung beabsichtige ich nur die wichtigsten Untersuchungen zu besprechen, und zu versuchen sie riicksichtlich der Schwierigkeiten und Fehlerquellen zu beurteilen, mit denen derartio;e Arbeiten zu rechnen haben.
Die Kenntnis von der Stickstoffretention bei Nephritis ist in der Hauptsache auf Resultaten begrundet, die mit zwei verschiedenen Untersuchungsmethoden, Stoffwechselversuchen und chemischen Blut untersuchungen erzielt worden sind.
Erst während der letzten Jahrzehnte haben methodische Stoffwechselversuche gemacht werden kunnen. Eine der ersten
Xord. med. arkiv, 190.5. A/d. II. n:r 7. 1
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