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Nordiskt medicinskt arkiv 1905

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Sida 114

Harald Ernberg: Studien über chronische Nephritis

6 NORD. MED. ARK., 1905, AFD. II, N:R 3. — HARALD ERNBERG.

Fall I. K. J., 43 Jabre. Xeurasthenia. Klein, schlank; Gewicht 52 Kilo. Die Nahrung enthielt täglich 9 Gm. X-Substanz, 113 Gm. Fett und 200 Gm. Kohlehydrat = 34,9 Cal. per Kilo.

Fall. II. A. A., 32 Jabre. Xeuralgia ischiadica, wahrscheinlich »rheumatischer» Xatur. Recht gute Körperfiille: Gewicht 62 Kilo. Die Nahrung entbielt täglich 11 Gm. N-Substanz, 101 Gm. Fett und 315 Gm. Kohlehydrat = 35 Cal. per Kilo.

Fall III. A. X., 44 Jahre. Xeurasthenia. Mageres Individunm ; Gewicht 50 Kilo. Die Xahrung enthielt täglich 8,5 Gm. X-Substanz, 93 Gm. Fett und 256 Gm. Kohlehydrat = 36,9 Cal. per Kilo.

Sämtlicbe vertrugen sie die Xahrung ohne jegliche Digestionsstörungen. In Fall I und III klagten die Patienten uber grössere Mattigkeit als gewöhnlich. Beide waren Xeurasthenici mit sehr wechselnden, nervösen Symptomen, so dass ihren Angaben in dieser Hinsicht kein sonderlicher Wert beigemessen werden känn. Mit einer mässigen Energiezufuhr wurde in diesen Fallen cine besonders niedrige Stickstoffelimination erzielt:

Fall I: Fall II: Fall III:

Versuchstag.

1 1 1 0 I II III

IV

2,157 13,5

2,230 13,86

1,050 7,45

565 7,27

585 8,79

? ?

270 ?

450 5,20

1,280 3,71

243

3,1

490 2,86

1.200 2,76

490 3,1

760 3

1.190 2,38

Bemerkenswert ist die niedrige Harnmenge in den beiden ersten Fallen. Beide gaben an, dass ihr Bedarf an TVasser gerinorer war als gewöhnlich. Ein Parallelismus zwischen dem Harnquantum und der N-Menge ist nicht wahrzunehmen: in Fall I und III niedrige Ziffern fur die Stickstoffelimination. aber in einem Falle eine besonders kleine, in anderem Falle eine verhältnismässig grosse Harnmenge.

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