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Nordiskt medicinskt arkiv 1905

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Nordische medicinische Literatur 1905

2 XORD. MED. ARK.. 1904, AFD. II. N:B 5. — LITERATUR.

Problerae.) Vortrag. Upsala Läkarefören. förhandl.. X. f.. bd. 10. 1904. s. 1—29.

E. HOLMGREN (S): Znr Kenntnis der zylindrischen Epithelzelleu. Arch. f. mikr. Anat. Bd. 65, Hett 2. 1904.

C. Th. MÖRNER (S): Ur analysjournalen. (Aus dem Analysen-

journale. Zahlreiche Humbugmittel enthiillt.) Svensk farmaceut, tidskrift 1904, n:r 24.

Derselbe: "Artificiellt Roncegnotatten". (Kunstliches Roncegnowasser.) Ibid. 1904, n:r 23.

Pathologisehe Anatomie, allgemeine Pathologie und Bakteriologie: 1. Victor Scheel: Uber Ausscheidung und Retention von Chloriden. — 2. Eixar Rodhe: Fall von einseitiger Hypertrophia manamae. — 3. A. Reuterskiold: Uber primäres Lymphosarkom des Dunndarms. ■ — 4. Axel Holst: Uber Beri-beri. — 5. F. Vogelius: Fickeb's Typhasdiagnosticum. — 6. GuKKAB Forssxer: Die Pathogenese der akuten Vliliartuberkulose nebst einem Falle von Tuberkulose der Aorta. — 7. Nils AV alÉX: Ein Fall von Mor? thymica. — 8. HäLÉX: Arteriitis mit Lokalisation auch in der Art. hepatica.

1 VICTOR SCHEEL (Di: Uber Ausscheidung und Retention von Chloriden. i Aus dem pathologischen Institut des Kommunehospitals in Kopenbagen.) Hospitalstidende 19U4, S. 1017.

Der Zweck der Untersucbung war erstens zu entscheiden, wo im Orcranismus die Retention von Chloriden stattfindet ( Historetentionöder Seroretention). Die Organe von 16 Leichen. die an verschiedenen Krankheiten. die eine Chlorretention verursacht hatten, gestorben waren (krupöser Pneumonie, akuter Sepsis, akuter und chronischer Herzkrankheit und Xephritis mit öder ohne Anasarka) wurden auf ihren Chlorgehalt analysiert. Zum Vergleich wurden die Organe von 4 Alännern, die plötzlich an Unglucksfällen gestorben waren, analysiert. Die Organe wurden zerschnitten, und nachdem Blut, und Oewebsfliissigkeit soweit möglich ausgepresst waren. verkohlt. und die Kohlen mit salpetersäurehaltigem Wasser ausgelaugt; der Chlor wurde nach YOLLHARD bestimmt. Keiues von den Organen enthielt mehr Chlor als man auch in den normalen Organen finden konnte. An einigen Kaninchen wurde durch Injektion von chromsauren Salzen eine akute Merenentziindung hervorgerufen und nachher durch Kochsalzinfusionen eine Chlorretention; in den Organen wurde nicht mehr Chlor als in den Organen von normalen Kaninchen gefunden. Die Chlor-

■'■•>ii ist demnach eine Seroretention.

Die Anfgabe war dann zu untersuchen. ob die Chloriden in den Fliissigkeiten gebnnden sind, öder sich in einfacher Lösung befinden. Eine Bindung an den Albuminaten ist von verschiedenen Autoren angenommen. Falls eine solche Bindung auch in vitro statttinden könnte. mttsste man sie durch Bestimmung des osmotischen Druckes (kryosko-

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