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H. P. T. Oerum: Beiträge zur Methodik der klinischen Stuhluntersuchung
BEITRAGE ZUR METODIK DER KLINISCHEN STUIILUNTERSUCHUNG. <
man tut je eine Partikelchen auf die Mitte und die beiden Euden eines Objektträgers.
Das erste (I.) wird ohne weiteren Zusatz mit dem Deckglas bis zu einer ganz dimnen Schicht zerdröckt.
Das sweite (II.) wird mit einem kleinen Tropfen 25 — 30 % Essigsäure zerrieben und einen Augenblick iiber der Flamme (bis zum beginnenden Kochen) erhitzt, sodann mit dem Deckglas bedeckt.
Das dritte (III.) wird vor dem Absetzen des Deckglases nur mit einem kleinen Tropfen stärker Jodjodkaliumlösuug (Jod l,o Jodkali 2,o, Aq. destillata 50,o) gefärbt.
Pathologisch sind folgende Befunde:
I. Muskelbruchstöcke in grosser Zahl und besser erhaltenem Zustand.
Dieselben erscheinen als quergestreifte, mit scharfen Ecken versebene, längere Biindel öder als eine Ansammlunsr unrearelmässig begrentzter homogener Sehollen (gelbe Körner).
Xeutralfett-Tropfen.
Fetteäure- und Seifennadeln. Zahlreiche kleine, den grössten Teil der Grundsubstanz ausmachende Krystalle.
Reichliche Mengen von Kartofielzellen mit mehr öder weniger gut erbaltenen Stärkekörnern.
Parasiteneier. (Selbstverständlicb auch Schleim, Bindegewebe und andere makroskopische Teile.)
II. Massenhafte Fettsäure-Schollen, so dass daneben die tibrigen Bestandteile in versehwindender Minderheit bleiben. Erhitzt man das Präparat noch einmal vorsichtig iiber der Flamme und bringt es noch heiss unter das Mikroskop, so sind die kleinen Fettsäureschollen zu Tropfen geschmolzen, welche bei erneuertem Abkuhlen plötzlich mit einem Ruck wieder erstarren.
III. Blaugefärbte Stärkekörnerreste.
Blaue öder violette Pilzform und Fadenbazillen. Hefezellen (färben sich mit Jod gelb).
C. Chemische Untersuclmng.
a. Qualitativ.
Reaktion. Man legt auf den mit Wasser (för die makroskopische Untersuchung) verriebenen Kot einen Streifen rotes und
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