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Carl Sundberg: Die Cytologie der Pleura- und Peritonealergüsse
•44 NORD. MED. ARK.. 1905, AFD. II, X:R 11. — H. KÖSTER.
ausschliessliche od. iiberwiegende Lymphocytose 5 Mal od. 23,5 %
zahlreiche Endothelien 14 » » 67 »
j> polynukleare Leukocyten 2 » » 9,5 »
In der Ascitesfliissigkeit wiederum
ausschliessliche od. iiberwiegende Lymphocytose 2 » » 20 »
zahlreiche Endothelien 6 » » 60 »
» polynukleare Leukocyten 2 » » 20 »
Auch bei Herzfehlern findet man also in fast genau demselben Prozentsatz wie bei Nephritis in den Pleuraergussen zahlreiche Endothelien, und auch in der Ascitesfliissigkeit enthält das Sediment in nahe 2/a der untersuchten Fliissigkeiten iiberwieo-end solche Zellen, aber auch hier kommen in nicht wenigen Fallen zahlreiche Lymphocyten, in einigen sogar ausschliesslich solche im Sedimente vor, während polynukleare Leukocytenwenigstens in der Pleuraflussigkeit nur vereinzelt gefunden wurden. Ihr Auftreten in den nicht sicheren Pleuritisfällen erklärt sich durch das Vorhandensein von Infarkten in beiden Fallen, und der Ascitesfall zeigte bei der Sektion deutliche Zeichen eines besonderen Reizes der, Peritonealblätter. In Betreff der Fälle mit uberwiegender Lymphocytose war der Erguss in wenigstens 2 der Fälle (Fall 25) sehr alt, in den iibrigen erlauben die klinischen Daten keine Erklärung. Berticksichtigt man das soeben Angefiihrte, wird die relative Zahl der Fälle mit zahlreichen Endothelien noch grösser.
(Forts, in Heft 4.)
Stockholm 1905. Kungl. Boktryckeriet.
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