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Nordiskt medicinskt arkiv 1905

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Die Cytologie der Pleura- und Peritonealergüsse (Fortsetzung)

48 XORD. MED. ARK.. 1905. AFD. II, X:R 14. — H. KÖSTER.

glänzend waren. Der Erguss zeigte später das typische Sediment des Transsudates. nur das schliessliche Uberwiegen der Lymphocyten bci der letzten Punktion ist hervorzuheben als etwae abweichender Befund.

Als Resultat der Punktionen bei Lebercirrhose ergibt sich. dass Endothelzellen in allén Fallen vorhanden gewesen sind bei allén Punktionen. In Betreff des relativen Verhaltens der Formelemente fand man

iiberwiegend Lymphocyten 5 Mal öder 20 %

Endothelzellen . 19 » » 76 »

zahlreiche polynukleare Leukocyten .... 1 4;

im letzteren Fall unzweifelhaft nicht bei reinem Transsudate sondera in Zusammenhang mit einer Infektion. In Betreff' der Fälle mit iiberwiegender Lymphocytose war in 2 derselben der Verlauf sehr ausgedehnt. und die Laparocentesen mussten unaufhörlich wiederholt werden. Ob hierauf das Uberwiegen der Lymphocyten zuruckzufiihren ist, känn ich nicht auf Grund nur dieser zwei Fälle entscheiden.

6) Empyemfälle.

8 Fälle mit 13 Punktionen; in 2 Fallen mit Empyem der einen Seite fand sich eine Pleuritis der anderen. Das Sediment enthielt:

zahlreiche L, spärliche E 1 Mal

» P und L 2 »

» P. spärliche L 5 »

ausschliesslich P 3 »

In der PleuritisfliissigJeeit liestand das Sediment aua

zahreichen L, spärlichen P 1 Mal

P und E, spärlichen L .... 1 > 3 Mal wurden grosse mononukleare Leukocyten in reichlicher Zahl gefunden.

In zwei der Fälle war das Empyem bei tuberkulosen In-

dividuen aufiretreten:

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