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Kj. Otto af Klercker: Studien über die Pentosurie
NORD. MED. ARKIV. 1905. AU II Inre mediein). Haft I. N:r l
Uber (las Yorkomnien von Banchviirmern beim Menschen in Dänemark.
Ahschliessende Mitteilung
von
Professor a. D. Dr. med. H. KRAEBE.
Kopenhagen.
Vor etwa 50 Jahren wnrde von KuCHBNMBlSTBB festgestellt, dass der vou Lixné als Taenia solium bezeichnete Menschenbandwurni, welcher später von Rudolphi zu den bewaffneten (d. h. hakentragenden) Tamien gerechnet wurde. zwei bestimmt verschiedene Species in sich einschloss, von welchen er fur die hakentragende den Namen T. solinm behielt. während er die andere, welche grösser und hakenlos war. T. uiediocanellata nannte. Zugleich lieferte er den experimentellen Xachweis, dass die hakentragende T. solium sich aus der Schweinefinne entwickelte. AVenige Jahre später wurde es nachgewiesen, dass die T. mediocanellata einer bisher unbekannten Finne im Muskelfleisch des Rindes entsprach. Leuckart bezeichnete in der ersten Ausgabe seines Handbuches Die raenschlichen Parasiten? (1863) die beiden Arten als T. solium L. und T. mediocanellata Kiichenm. In der zweiten Auflage, >Die Parasiten des Menschen» (1879 — $6), änderte er aber die Benennungen dahin: T. solium Rud. und T. saginata Goeze.
Allerdings hatte schon Goeze in seinem Yersuch einer Xaturgeschichte der Eingeweidewiirmer» (1782) bemerkt. dass er von der Gattung öder »Art» T. cucurbitina Pallas (=T. solium L.) zwei Gattungen. kannte. die er
Taenia cucurbitina. grandis, saginata. und Taenia cucurbitina. plana, pellucida
Xord. med. arkiv. 19"5. Afd. Il, n:r 2. 1
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