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Nordiskt medicinskt arkiv 1905

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Kj. Otto af Klercker: Studien über die Pentosurie

2 NORD. MED. ARK., 1905, AFD. I, N:R 2. — H. KRABBE.

nennen wollte. Er hielt jedoch letztere fur eine »Spielart» der ersteren und kannte keinen andern Unterschied derselben als ihre verschiedene Grösse. Wenn nun auch Goeze ohne Zweifel die beiden betreffenden Bandwurmarten vor sich gehabt und ihren Grössenunterschied bemerkt hat, hat er doch nicht die Benennung T. saginata als Speciesnamen benutzt, und da Kuchenmeister zuerst fur die beiden Bandwiirmer bestirnmte Speciesmerkmale angegeben hat, scheint kein hinlänglicher Grund vorhanden zu sein, die von ihm eingefiihrte Benennung T. raediocanellata zu verwerfen.

Um zu erfahren, wie es sich mit dem Vorkommen der verschiedenen Arten von Bandwlirmern beim Meuschen in Dänemark verhielt — eine Frage, die auch von praktischem Interesse war — sprach ich 1862 (Ugeskrift for Lfeger, Bd. 37, N:r 5 u. 6) den Wunsch aus, Bandwiirmer zur Untersuchung zu bekommen, und gab im folgenden Jahre ebendaselbst eine vurläufige Mitteiluug iiber das Resultat der Untersuchung der bis dahin erhaltenen Wurmer. Da auch Prof. Haxxover in den folgenden Jahren eine Anzahl Bandwurmfälle gesammelt hatte, gaben wir 1869 im Verein in Ugeskr. f. La?ger einen Bericht ab iiber 100 Fälle von Bandwurm beim Menschen, welche hier im Lande beobachtet waren. Je nachdem ich später 100 neue Fälle gesammelt hatte, wurde dariiber in Xord. med. Arkiv Bericht erstattet (1881, 1887 und 1896), und zu den im Ganzen 400 mitgeteilten Fallen können noch als Abschluss dieser Untersuchungsreihe die nachstehenden 50 neuen Fälle hinzuo;efugt werden.

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