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Johan Ludvig Runebergs hundraårsminne: festskrift den 5 februari 1904

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Der Dichter und sein Volk, af Rudolf Eucken

DER DICHTER UND SEIN VOLK

VON

RUDOLF EUCKEN.

1^ icht ohne Scheu wird ein Fremder es wagen, zum Gedenktage des grossen Nationaldichters das Wort zu ergreifen, und tlberwinden wird er sie nur, indem er einmal auf gtltige Nachsicht vertraut, sodann aber seinen Gegenstand in einer Weise behandelt, deren auch ein Draussenstehender fähig ist, zu der er sich vielleicht besonders angetrieben ftlhlen mag. Dies aber dörfte wohl bei der Frage zutreffen, was es war, das Runeberg bleibend seinem Volke so wert macht, was ihm die einzigartige Stellung gibt, die ihn zugleich als ein hohes Ideal und als eine kraftvolle Verkörperung finnländischen Lebens und Strebens erscheinen lässt. So möge es gestattet sein, tlber diese Frage einige Gedanken zu äussem.

Gewiss wirkte zu jenem Ergebnis vor allem das enge Verhältnis, in dem Runebergs kdnsderisches Schaffen zur umgebenden Gesellschaft xmd Natur steht. Wir Deutschen empfinden das namentlich stark im Gegensatz zu unseren eignen Klassikern. Dieser Arbeit fand die Hauptaufgabe darin, dem dtlrftigen imd öden Alltagsleben gegentlber eine neue Welt der Schönheit aufzu-

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