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Nordiskt medicinskt arkiv 1905

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Nordische medicinische Literatur 1905

4 XOKD. MED. ARK.. 1905, AFD. II. NIE 5. — LITERATUR.

Breite 5 Cm. Der Ansatz gehörte hauptsächlich dem Dunndarm an und nalim dieselbe Seite des Darms ein wie der Mesenterialansatz; er griff etwas auf die Coecalwaud iiber. Die gerundete Form der Geschwulst beruhte zum grossen Teil auf eiuer ins Darmlumen hineinragenden Kriimmung der Darmwand im Geschwulstansatz. Vertikal zur Wand hatte der Tumör eine ziemlicb gleiebförmige Dicke von 1 — 1,5 Cm., und wurde die ebenerwäbnte Kriimmung ausgestreekt. so umfasstc die Geschwulst eine Darnistrecke von 8 Cm. Länge. Mit seiner Hauptmasse lag der Tumör in der Submucosa. griff aber aueh auf die Muscularis iiber. Die obere Fläcbe des Tumörs war mit fixierter Darnischleimhaut bekleidet. Der Gipfel war in ziemlicb grosser Ausdehnnng ulceriert.

Mikroskopisck hatten sowobl die Darmgesehwulst als auch zwei naheliegenden Lymphdrusen eine diffus lymphosarkomatöse Struktur. Das Dunndarmstuck ausserhalb des Tumörs war dilatiert mit hypertropbiscber Muskulatur, der lympboide Apparat desselben hyperplastiscb ohne Geschwulstbildung. Das Coecum zeigte ausserhalb des Tumörs keine Veränderung. Vestberg fasst das Lymphomrkom als primär im Dunndarm auf, ausgegangen von einem öder mehreren in die Submucosa binabgebenden Solitärfollikeln. Die relativ mässige Geschwulstintiltration in der iibrigen Mukosa wird, gleicbwie die Lymphdrusengeschwiilste, als sekuudär zum Submucosatumor aufgefasst. Die mikroskopischen Bilder sprachen fur eine lokale Ausbreituug der Geschwulst ausscbliesslicb durch Infiltration in die Umgebung mit aus der Geschwulst herv:>riieLrangenen Elementen, nicht durch fortschreitende Xeoplasie aus den eigenen Zellen des angrenzenden Follikelapparats. — Allscemeine Bemerkungen iiber die Lymphosarkome des Dunndarms (15 Fälle bekannt), ihren Verlauf und die Beliandlung derselben schliessen den Aufsatz alt.

Autoreferat (abgekiirztes) aus Upsala Läkarefören. förhandl,

4. AXEL HOLST Xi: Om Beri-heri. I. Syg-dommeus symptomer. De foreliirgende erfarinsrer om den^ ätiolosri. <Uber Beri-beri. 1. Symptoine der Krankheit. Die vorliegeuden Erfahrunsen iiber die Atiolosrie derselben.) Xor=k Magaz. for Lägevid. 1904, S. 1149.

Verf. nennt erst kurz die Gegenden der Tropen. wo man seither weiss, dass die Krankheit aufgetreten ist. und macht alsdanu auf mehrere Ortschaften aufmerksam. wo sie erst in neuerer Zeit beobachtet worden ist. so mehrere Örte in Afrika und Amerika, darunter möglicherweise auch New Foundland; ferner erinnert Verf. an die Gefängnisepidemieu in Europa (Dublin). Xach diesen einleitenden Bemerkungen folgt eine Ubersicbt iiber die Symptomatologie der Krankheit. Verf. betont hierbei das häufige — vielleicht sogar konstante — Vorkommen von Fieber. das doch häufig wenig ausgesprochen und von kurzer Dauer ist. die Sensibilitätsstörungen. speziell die Muskelhyperästhesie. und endlich die Herzsymptome mit einer unverhältnismä--ig gesteigerten Pulsfrequenz. Diese sämtlieheu Symptome nehmen in der Regel verhältuismässig moderate Formen an, so dass die Patienten

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