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Nordiskt medicinskt arkiv 1905

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Kj. Otto af Klercker: Studien über die Pentosurie

6 NORD. MED. ARK., 1905, AFD. II. \:R 1. — K. O. AF KLERCKER.

Oxydationsprodukt der d-Glukose, der d-Glukonsäure, ausgehend, durch Oxydation init Wasserstoffsuperoxyd and basischem Ferriazetat das nämliehe Resultat gewonnen ([a]^0 = — 105. i). Zusammen mit FlSOHBR hat er auch mit dieser Methode (42) aus d-Gulonsäure — die, wie gesagt, durch Reduktion von Zuckersäure, dem zweiten Oxydationsprodukt der Glukose. »ebildet wird — d-Xvlose herstellen könneu

W = - 18,0.

d-Arabinose

d-Glukose

->- d-Glukonsäure

(d-Gulose) -<-

d-Gulonsäure

Y

d-Xylose

d-Zuckersäure.

Durch Auflösung von gleichen Gewichtsteilen der beiden d- und 1-Verbindungen in heissem Alkohol hat man bei Abkiihlung auch einen inaktiven Zucker zum Auskrvstallisieren bringen können, der wenigstens, was die Arabinose betrifft, als eine wirkliche molekulare Vereiniomncr der beiden entgrecfengesetzten Komponenten, also als eine wahre sog. Razemverbindung aufzufassen ist. "Der Schmelzpunkt liegt mehrere Grade höher, die Löslichkeit in Wasser und Alkohol ist kleiner als bei den aktiven Formen (94). ] Ob indessen auch die inaktive i-Xylose eine wirkliche Razemverbindung darstellt, öder hier nur ein inaktives Gemenge vorliegt, ist, da der Schmelzpunkt hier niedriger liegt. nicht zu entscheiden. Jedenfalls liefert die i-Xylose doch ein i-Phenylosazon. das nach seinem hohen Schmelzpunkt (210—215") zu urteilen gewiss als wahrer Razemkörper gelten muss (42).

Ausser diesen zwei optischen Isomeren. d-Arabinose und d-Xylose, ist e- min Fischer gelungen, auf kiinstlichem Wege noch zwei andere Pentosen herzustellen und zwar unter Verwendung der schon erwähnten Methode. die resp. Monokarbonsäuren mit Pyridin auf höhere Temperaturgrade zu erhitzen und die hierdurch erhaltenen isomeren Säuren mit Xatriumamalgam zu reduzieren. Auf diese Weise hat er aus 1-Xylose die Lyxose (41). aus 1-Arabinose die Ribose(o7). wie er die neuen Zuckerarten durch Versteilen der Buchstaben benennt.

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